Next

Science Fiction Autor Philip K. Dick lieferte die Vorlagen für eine Menge Filme, darunter „Blade Runner“, „A Scanner Darkly“ oder den wenig rühmlichen „Paycheck“. Auch „Next“ basiert auf einer Story von Dick. Ein Illusionskünstler in Las Vegas (Nic Cage) ist mit der Gabe gesegnet, zwei Minuten in seine eigene Zukunft sehen zu können. Mit den Auswirkungen dieser Gabe beschäftigt sich natürlich auch die Story von „Next“, in der eine akute Bombendrohung das FBI (in Person von Julianne Moore) zu den letzten Mitteln greifen lässt. Der Zeitreisen-Aspekt des Films ist nur mäßig gut durchdacht und zuweilen schlicht unlogisch, aber der Film macht das durch seinen charmanten B-Movie-Charakter wieder wett. Es geht hier Schlag auf Schlag, fast wie bei Jack Bauers „24“, wer kümmert sich da noch um Feinheiten? Wäre da nicht ein arg mittelmäßiges Ende im Spiel wäre „Next“ ein Kandidat für „Guilty Pleasure des Jahres“ geworden, gern gesehen ward dieser sympathische Mumpitz aber allemal. 7/10

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