Preview 2007 Teil III: Work in Progress

(Alle Angaben ohne Gewähr, doppelt Käse und Mindestbestellwert!)

Youth Without Youth
Apropos Gerüchteküche: Da wäre zum Beispiel Francis Ford Coppalas erster Film seit „The Rainmaker“ von 1997. Bekannt ist bis jetzt sehr wenig, die IMDB gibt als Plot Outline immerhin folgendes an: „A pre-WWII drama where a life-changing incident turns a professor into a fugitive.“. Mit dabei in der Hauptrolle Tim Roth und angeblich auch die der Schweizer Bruno Ganz und die deutsche Schauspielerin Alexandra Maria Lara. Nix genaues weiß man nicht, alles weitere entnehmen Sie bitte der Tagespresse. Dankeschön.

Cassandra’s Dream
Noch etwas weniger Informationen gefällig? Woody Allens nächster Film heisst möglicherweise „Cassandra’s Dream“, oder aber ganz anders. Mitspielen werden Colin Farrell, Tom Wilkinson und Ewan McGregor, wie sich der Meister vernehmen ließ. Über die Handlung und Starttermine ist nichts bekannt. Im Netz ist zu lesen, dass der Film in Cannes (also im Mai 2007) Premiere haben wird, was für Allen nicht ungewöhnlich wäre. Für einen deutschen Kinostart bedeutet das aber genau nichts. Schade eigentlich.

Tideland
Terry Gilliams‘ („Fear & Loathing in Las Vegas“) neuer Film ist längst fertig, über eine Kinoauswertung (was für ein häßliches Wort! Yuck!) ist aber noch nichts bekannt. Gilliam hat den Film über ein junges Mädchen, das auf dem Land den Drogentod ihrer Mutter verarbeiten muss, parallel zu den „Brothers Grimm“ in Kanada gedreht. Mit dabei ist auch Jeff Bridges, was aber auch nicht heißen muss, daß wir uns den Streifen demnächst irgendwie irgendwo angucken können. Außer natürlich im Internet innen drin, wo er längst illegal zu finden ist…

In Bloom
Vadim Perelmans „Haus aus Sand und Nebel“ von 2004 war ganz großes Kino. In seinem nächsten Film spielt Uma Thurman die Hauptrolle, es geht um ein lange zurückliegendes Highschool-Massaker, dessen Konsequenzen bis weit in die Gegenwart reichen. So weit, so vage, denn als Release Date ist doch eher pauschal 2007 angegeben. Macht ja nix, das Jahr ist lang und für einen (möglicherweise) guten Film ist es nie zu spät.

Lions for Lambs
Robert Redfords nächster Film als Regisseur und Schauspieler soll eine Auseinandersetzung mit dem Thema Afghanistan sein. Mit dabei sind angeblich Tom Cruise und Meryl Streep, die Story spielt sowohl an der Heimatfront als auch in Afghanistan. Hört sich interessant an, immerhin dreht Redford meist gute Filme, mit einem Erscheinen des Streifens ist aber – zumindest im nächsten Jahr – nur bedingt zu rechnen. Drehbeginn ist für Anfang Januar angedacht, aber das kann sich auch schnell wieder ändern.

I am Legend
„Constantine“-Regisseur Francis Lawrence wird Regie führen bei Will Smiths nächsten Film. Der „Fresh Prince“ spielt keinen geringeren als den letzten Menschen auf Erden, der nicht von einem ominösen Virus befallen ist. Sogar von Zombies ist da die Rede, das Ganze basiert auf dem gleichnamigen Horrorroman von Richard Matheson. Wahrscheinlich ist jedoch ein Kinostart Anfang 2008, da der Film selbst in den USA frühestens Weihnachten nächsten Jahres anlaufen wird.

Killshot
„Shakespeare in Love“-Regisseur John Madden lässt in seinem nächsten Film Mickey Rourke als Auftragskiller auf Diane Lane und Thomas Jane los. Die beiden sind in einem Zeugenschutzprogramm untergetaucht, was den fiesen Killer aber sicher nicht schocken kann. Klingt wahrlich nicht verkehrt, schaumermal wann der Film hierzulande zu sehen ist.

American Gangster
Ridley Scott und Russell Crowe haben dieses Jahr in „A Good Year“ gemeinsame Sache gemacht, was aber an mir vorbeigegangen ist. Im nächsten Jahr wird Crowe wieder mit Scott drehen, und auch Denzel Washington ist fest eingeplant in „American Gangster“. In der um 1970 spielenden Story schmuggelt ein Dealer in den Särgen gefallener Soldaten aus dem Vietnamkrieg (gehts noch?) massenweise Drogen in die USA, mit einem Release ist in Deutschland gegen Ende 2007 oder aber Anfang 2008 zu rechnen. Hört sich potentiell sehr gut an, soviel steht fest, und abgedreht ist der Streifen wohl auch schon.

My Blueberry Nights
Hongkong-Regisseur Wong Kar Wai hat mit „2046“ einen der schönsten Filme der letzten Jahre abgeliefert. Nun wird er erstmals einen Film in den USA drehen, mit von der Partie sind Jude Law, Sängerin Norah Jones, David Strathairn und Natalie Portman. Die Story kreist um eine junge Frau (Jones), die sich auf einen Roadtrip quer durch Nordamerika aufmacht, wahrscheinlich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, mindestens aber Abbildung ähnlich. Angesichts der turbulenten Postproduktionsphase von „2046“ könnte die mutig für den Spätsommer geplante Veröffentlichung gut und gerne etwas in Verzug geraten. Danach plant Kar Wai angeblich ein Remake der „Lady from Shanghai“, aber das nur nebenbei…

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