Jackass: The Movie

Johnny Knoxville und seine Schergen haben es mit ihren Anarcho-Scherzen bis ins Kino gebracht, was Einige freuen und Andere beunruhigen wird. Allerdings kann man das Werk beim besten Willen nicht als Kinofilm betrachten. Freunde der MTV-Show sollten sich das lieber so vorstellen, als liefe aus irgendwelchen Gründen eine lange Sonderfolge im Kino. Alle anderen, bei genauerer Betrachtung, übrigens auch.

So ist der Grund für den Film natürlich kein überzeugendes Drehbuch, sondern die Tatsache, daß der Film todsicher Kohle machen wird. Was Steve-O, Knoxville und co in die angenehme Situation brachte, ihren Schabernack auf der Basis eines 20-Mio.$ Budgets zu treiben. Mit dem Geld wurden offensichtlich eine Japanreise, mehrere Autos, Golfwagen und ein Ausflug für ein ausgewachsenes Krokodil bezahlt.

Und so geht es dann auch ordentlich zur Sache, wobei schon der Vorspann die Lachmuskeln strapaziert. Darauf folgt das, was man von der Fernsehshow gewohnt ist. Knoxville setzt sich völlig unnötig großen Schmerzen aus, ebenso der Rest der Truppe. Teilweise extrem gefährlich, wie die Nummer mit den Golfwagen, teilweise extrem unappetitlich, wie die Nummer mit dem Matchboxauto im Rektum, gehen die Dingen ihren gewohnten Gang.

Der Film erfüllt mehr oder weniger alle Erwartungen, die man an ihn haben konnte. Er ist lustig, brutal und überflüssig. Vom Feinsten also, für alle Freunde des schlechten Geschmacks. Denen sei ???Jackass: The Movie? denn auch empfohlen. Dem Autor dieser Zeilen hats über weite Strecken ganz gut gefallen.

-/5

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